Bildsprache
Wenn Worte fehlen – Resonanzbild-Methode: Wie Sie mit einfachen Skizzen Klarheit schaffen und effiziente Lösungen ermöglichen
Dozentin: Sabine Mertens
Veranstaltungsort: Hamburg
Veranstaltungsort: Köln
Teilnehmerstimmen



In vielen Bundesländern als Bildungsurlaub – Bildungszeit anerkannt
Zeiten
Mo. 13:00 – 20:15 Uhr, Di. – Do. 9:30 – 17:30 Uhr, Fr. 9:30 – 16:45 Uhr
Hypnose-Kenntnisse sind hilfreich, werden aber nicht vorausgesetzt
Mehr kommunikative, emotionale und methodische Kompetenzen
Manche Themen lassen sich nicht sofort in Worte fassen. Menschen spüren, wenn etwas belastet, blockiert oder unklar ist – doch im Gespräch bleibt das Wesentliche oft verborgen. Statt Klarheit entstehen lange Diskussionen, Missverständnisse, Rückzug, Anspannung oder Entscheidungsdruck. Genau hier braucht es eine Methode, die schneller zum Kern führt. Die Resonanzbild-Methode arbeitet mit einfachen spontanen Bildern. Sie heißt so, weil diese Bilder innere Resonanzen sichtbar machen: Gedanken, Gefühle, Spannungen, Ressourcen, Lösungsimpulse. All das bleibt in Gesprächen oft verborgen. Mit einfachen Zeichnungen, Symbolen, Formen oder Skizzen werden diese Themen sichtbar – ohne künstlerischen Anspruch und ohne vorschnelle Interpretation. Was vorher diffus war, bekommt eine Form. Dadurch entsteht Klarheit und Verständnis. Und jetzt kann man ganz anders darüber reden.
Klarheit spart Zeit. Sie erleichtert Kommunikation, reduziert Missverständnisse
und unterstützt sinnvolles Handeln. Gerade in Coaching, Teamarbeit, Beratung, Pädagogik, Therapie, Führung kann die
Arbeit mit Resonanzbildern helfen. Schwierige Themen werden behutsam sichtbar und bessere Entscheidungen werden möglich. Im Seminar lernen Sie, Resonanzbild-Prozesse sicher anzuleiten und professionell zu begleiten. Sie erfahren, wie Initialbilder, Resonanzbilder, achtsames Feedback und Gruppenresonanz eingesetzt werden können. Das fördert Selbstreflexion, emotionale Kompetenz, Perspektivwechsel und Selbstregulation.
Dieses als Bildungsurlaub anerkannte Seminar verbindet theoretische Grundlagen mit Selbsterfahrung und praktischen Übungen. Dabei steht eine wertschätzende, ressourcenorientierte und manipulationsfreie Haltung im Mittelpunkt.
Die Methode wird nicht zur Deutung von Menschen genutzt. Sie ist als Einladung gedacht, um innere Wahrnehmungen verstehbar, kommunizierbar und handhabbar zu machen.
Die Resonanzbild-Methode stärkt zentrale berufliche Zukunfts-Skills: klare Kommunikation, kreative Problemlösung, emotionale Orientierung und den konstruktiven Umgang mit Komplexität. Damit unterstützt sie Menschen in Situationen, in
denen Worte allein nicht ausreichen – und eröffnet einen besseren Weg zu Verständnis, Klarheit und wirksamen Lösungen.
Didaktik und Methoden
• Kurzvorträge • Theorie • Demo der Techniken • Anwendung der Methode • Arbeit am Flipchart • Übungen in Triaden bzw. Dyaden • Feedback-Runden • Besprechung und Diskussion der Ergebnisse • Praxis- und Fall-Beispiele • umfangreiche Handouts
Zielgruppe
Die Seminare sind Fachfortbildungen für Menschen, die mit Menschen arbeiten, in Pädagogik, Coaching, Medizin, Therapie, Sport, Führung, Management, Beratung
Jetzt einen Platz für Hamburg oder Köln · 960 € sichern:
1. „Mitteilung an Arbeitgeber“ von unserer Homepage runterladen
2. Wenn Ihr Bildungsurlaub genehmigt wurde, bei uns anmelden
3. Anmeldung – auch ohne Bildungsurlaub – sofort per Mail oder telefonisch
Was ist Resonanz, was ist ein Schwingungsfeld?
Das Resonanzphänomen lässt sich am einfachsten mit einem Beispiel aus der Musik erklären: Wenn Sie zwei Gitarren nebeneinander stellen und auf einer eine Saite anschlagen, beginnt auf der anderen oft die gleiche Saite mitzuschwingen – obwohl Sie sie gar nicht berührt haben. Der Ton der ersten Gitarre hat Schwingungen in der Luft erzeugt, die von der zweiten Gitarre aufgenommen wurden. Beide sind „auf derselben Wellenlänge“.
Dieses Prinzip lässt sich auf Menschen übertragen. Menschen reagieren aufeinander – mit Gefühlen, Gedanken, Ideen, Stimmungen und allerlei körperlichen Reaktionen. Wir spüren Spannungen im Gegenüber, lassen uns vom Lachen anderer „anstecken“, oder ihr Weinen fordert unsere Empathie heraus. Diese unbewussten Schwingungen zwischen Systemen (Menschen, Gruppen, Bildern etc.) nennt man Resonanz. In der Arbeit mit visuellen Resonanzen (Resonanzbildern) entsteht ein Schwingungsfeld, denn Resonanz bedeutet Mitschwingen, außen und innen.
Wir bringen innere Vorgänge (Gedanken, Vorstellungen, Emotionen, Spannungen) in Form und Farbe auf großformatiges Papier. Wenn die Gruppe anschließend auf dieses Bild reagiert – also ein zweites, das „Resonanzbild“, zeichnet – wird sichtbar, was im Inneren mitschwingt: verborgene Gefühle, Bedürfnisse, Wünsche, Konflikte, aber auch vielfältige Ressourcen.
Was Sie erwartet
- Eine Einführung in Theorie und Praxis der Resonanzbildmethode: Woher kommen die Bilder, wie kommt man über die Beschreibung zur Bedeutung von Formen, Symbolen und den Gefühlen, die sie repräsentieren? Was ist im Sinne einer progressiven Handlungsdynamik der nächste persönliche Schritt, was könnten Sie als Nächstes tun
- Professionell begleitete Bildarbeit: Sie malen ein großformatiges Bild (Initialbild), darauf folgt das spontane kleinformatige Resonanzbild und die Gruppenarbeit.
- Rollentausch und reflektierendes Team, systemischer Ansatz.
- Vermittlung von Führungstechniken, emotionaler Selbstregulation und viele Tipps zur Übertragung in den Alltag.
- Praxisnahes Lernen: Übungen in Kleingruppen und im Plenum, Feedbackschleifen, Fallbeispiele, umfangreiche Handreichungen.
Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Menschen, die mit anderen Menschen arbeiten, etwa in Coaching, Therapie, Organisationsberatung, Management, Pädagogik oder Sport sowie alle, die ihre emotionale und kommunikative Kompetenz erweitern möchten. Vorkenntnisse in Hypnose oder in der Resonanzbildmethode sind nicht erforderlich.
Was gewinnen Sie daraus?
- Zugänge zu inneren Prozessen – über den Umweg von Bildern, Zeichensprache und Resonanzen finden Sie Ihre eigene Sprache
- Klarheit darüber, was Ihren Alltag prägt: Sie lernen, Symptome wie Überforderung, Ängste oder Blockaden in Bildmustern zu erkennen und Stolpersteine bzw. Missverständnisse in Ressourcen zu verwandeln
- Viele Werkzeuge, die Sie beruflich wie privat einsetzen können, ob in Beratung, Führung, Lehre oder im persönlichen Umfeld
- Eine kreative, erfrischende Auszeit vom üblichen Weiterbildungstrott; neue Perspektiven und Horizonte, eigenhändig erschaffen und gruppendynamisch befördert
