Der Begriff der Hypnose stammt ab von dem Wort ‚Hypnos‘, mit dem der Gott des Schlafes in der griechischen Mythologie bezeichnet wird. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts wurde Hypnose zur Beeinflussung verschiedenster Störungsbilder eingesetzt und seit den 50er Jahren systematisch erforscht. Sie gilt heute als wissenschaftlich anerkannte Heilmethode.

Hypnose

Die an der Hypnose-Akademie Hamburg gelehrte Hypnose hat einen klientenzentrierten Ansatz. Sie ermöglicht es dem Klienten, in einem Zustand tiefer Entspannung mit den eigenen Fähigkeiten und Ressourcen Kontakt aufzunehmen, um diese dann sinnvoll im Alltag einzusetzen. Viele Menschen sind trotz richtiger Einsicht in ihr Problem allein kaum in der Lage dieses zu ändern. So mag ein Mensch z.B. wissen, dass ihm Rauchen schadet, oder dass es ihm nichts nützt, in heller Aufregung in eine wichtige Prüfung oder ein Bewerbungsgespräch zu gehen, und er tut es dennoch.

Lebendige innere Erfahrung

Die intellektuelle Einsicht ist also nicht immer der Weisheit letzter Schluss. Menschen verändern sich nun einmal leichter durch Erfahrungen als durch gute Worte. Die Hypnose ermöglicht lebendige innere Erfahrungen, die sie nutzen können, um jene Denk- und Verhaltensmuster, die nicht mehr dienlich sind, zu verändern. Wir alle besitzen die Fähigkeit uns selbst zu verändern – meistens setzen wir sie dann ein, wenn es in unserem Leben unbequem wird, wenn innere oder äußere Konflikte auftreten oder aber unser Körper uns zu einer Veränderung zwingt.

Konflikte lösen und Ziele erreichen

Jeder Mensch ist ein unverwechselbares Individuum, hat seinen ganz eigenen Erfahrungsschatz und seine speziellen Stärken und Vorlieben. Durch die Hypnose werden so genannte innere Realitäten, wie Wertvorstellungen, Selbstbilder und Annahmen bzw. Glaubenssätze erkennbar und veränderbar. Negative Erfahrungsmuster lassen sich durch positive emotionale Verknüpfungen verändern, so dass Konflikte gelöst und Ziele erreicht werden können. So kann aus einem Problem eine Gelegenheit werden, die nicht angstbesetzt, sondern im Gegenteil wie eine beherrschbare Herausforderung betrachtet wird. Lösungsorientiertes Denken ist eine lernbare Kompetenz, die Menschen befähigt, bedrohliche Situationen zu minimieren, eigene Stärken anzuwenden, konkret zu handeln und den Herausforderungen des Lebens wieder entspannt begegnen zu können.